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Knol & SEO / SEM

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Knol und SEO / SEM


Google bietet mit seiner Suchmaschine bereits genug Potential für Optimierung. Es entstehen neue Jobs und ganze Berufsfelder. Zu den in den letzten Jahren entstandenen Berufen gehört zum Beispiel auch die Suchmaschinenoptimierung. „Search Engine Optimizing“ (SEO) befasst sich mit der Optimierung von Internetseiten für Suchmaschinen, wie Google, um sie möglichst hoch in den Suchergebnisse zu platzieren. Daraus resultiert das Gebiet des Suchmaschinenmarketings „Search Engine Marketing“ (SEM), welches sich weiterführend mit der Möglichkeit beschäftigt, möglichst viele Besucher auf die Seite zu locken.


Das Geschäft mit den Suchmaschinen läuft, wie zu erwarten, zu einem großen Teil über Google. Der Internetgigant bietet mit seiner neuen, integrierten Knol-Software nun eine weitere Branche, derer sich SEOs und SEMs aus aller Welt annehmen werden. Der neuste Schrei heißt jetzt „Knol-Hijacking“ und ist mit dem Geist der Suchmaschinenoptimierung eng verknüpft.


Knol-Hijacking beschreibt das „Stehlen“ von Knols und Ausbooten von „echten“ Artikeln. Um dies zu verstehen, muss natürlich auch klar sein, dass eigentlich niemand ein Anrecht auf einen Knol hat. Die Hijacker sind also – zu großem Teil zumindest – im Recht. Ein Beispiel dafür kann zum Beispiel ein Firmenname sein. Jeder Mensch kann im Prinzip ein Knol über ein beliebiges Thema machen, solange er sich dabei an einfache Regeln hält (keine Pornographie, keine Gewaltverherrlichung, kein Rassismus). Suchmaschinenoptimierer nutzen ihr Wissen und Können dann um mit diesem Knol in den Suchergebnissen an vorderer Stelle zu stehen, um so möglichst viele Besucher anzuziehen und so Klicks zu generieren. Da Knol mit Google Adsense zusammenhängt, kann so bare Münze daraus werden. Falschinformationen machen sich allerdings alles andere als gut bei diesen gehijackten Artikeln. Die Wahl fällt daher oft auf Firmen oder Sachverhalte, die auch zum Beispiel bei Wikipedia vertreten sind.


Was kann gegen Knol-Hijacking unternommen werden? Wenn Sie selbst betroffen sind, dann gibt es zwei Möglichkeiten:


  1. Sie lesen den bereits vorhandenen Artikel sorgfältig durch und schauen, ob Fehler vorhanden sind. Melden Sie den Artikel und schildern Sie die Sachlage. Allerdings dürfte sich das vor dem offiziellen Release in Deutschland nicht lohnen.

  2. Verfassen Sie Ihren eigenen Knol zum Thema! Stärken Sie das Thema durch ausführliche Details und überzeugende, seriöse Aufmachung. Engagieren Sie notfalls eine Agentur, die Ihnen dabei hilft.


Knol-Hijacking ist kein Kavaliersdelikt! Nehmen Sie sich die Zeit und schreiben Sie einen ordentlichen, interessanten Knol. Die Leute – und Google – werden es Ihnen danken!


Ein interessanter Artikel dazu ist hier zu finden.

Aktualisiert ( Donnerstag, 18. September 2008 um 12:40 )  
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